Engpässe in der Fertigung erkennen (T14)

Zielgruppe

Fertigungsnahe Führungskräfte ab Vorarbeiter aufwärts; sowie Mitarbeiter, welche Fertigungsanlagen konstruieren, erstellen, betreuen, oder steuern.

Zielsetzung

Ziel ist das praktische und zuverlässige Erkennen von Engpässen in der Fertigung, insbesondere von wandernden Engpässen. Im Seminar wird dies durch Simulationen vermittelt und angewandt. Die vorgestellte Methode basiert auf Beobachtungen von Prozessen und Beständen. Die Methode benötigt keine Berechnung oder Mathematik. Des Weiteren werden keine Zeiten gemessen, wodurch die Akzeptanz beim Betriebsrat höher ist. Schwächen von anderen häufig verwendeten Methoden werden klar dargestellt. Weiterführende Schritte im Umgang mit Bottlenecks werden ebenfalls besprochen.

Inhalt

  • Grundlagen zu Engpässen: Was ist ein Bottleneck, wie kann dieser sich verhalten?

  • Bottleneckerkennung im Statischen System (mit Simulation), unter Nutzung der übliche Vorgehensweise in der Industrie

  • Bottleneckerkennung in dynamischen Systemen mit wandernden Engpässen. Erfahren der Schwächen der üblichen Vorgehensweisen (mit Simulation)

  • Bottleneck Walk (mit Simulation): Erkennen von wandernden Bottlenecks in dynamischen Systemen durch gezielte Beobachtung der Linie, aber ohne Verwendung von Mathematik

  • Erkennung von wandernden Engpässen in komplexen Systemen (mit Simulation) anhand des Bottleneck Walk

  • Einbindung der Bottleneckerkennung in ein gezieltes Vorgehen zur Erhöhung der Kapazität.

  • Darstellung der möglichen Handlungsoptionen zur Verbesserung der Fertigung.